Driver
Welche
Kopfgröße ist beim Golf Driver die richtige?
Beim Betrachten des Angebots von verschiedenen Golf Driver Modellen, stößt man bald auf die Angabe des Schlägerkopfgröße. Diese wird in ccm (Kubikzentimeter) angegeben und bewegt sich in der Regel zwischen 430 und 460 ccm. Die Obergrenze ist bei 460 ccm reglementiert – darüber finden Sie also keine regelkonformen Driver.
Grundsätzlich lässt sich dann feststellen, dass Driver mit einem größeren Schlägerkopf (also mehr ccm) fehlerverzeihender sind. Mit dieser Eigenschaft sind dies die Golf Driver, welche für den Großteil der Golfspieler die beste Wahl darstellen. Golf Driver mit kompakteren Schlägerköpfen – also mit weniger Volumen – richten sich eher an Spieler, die weniger auf Fehlertoleranz, sondern mehr auf Präzision Wert legen. Driver mit kompakten Schlägerköpfen ermöglichen es zudem, besser Einfluss auf den Ballflug zu nehmen – kontrollierte Draw und Fade Flugkurven werden damit möglich.
Der Schaftflex beim Golf Driver
Grundsätzlich unterscheiden sich die Schaftflexibilitäten bei den Herren in den Stufen Lite (Senior) / Regular / Stiff / Extra Stiff. Bei den Damen sind es die Stufen Ladies Lite & Ladies. Welcher Flex für Sie der richtige bei Ihrem neuen Golf Driver ist, lässt sich pauschal nur schwer sagen. Insbesondere, da die Flexibilitäten je nach Schaftmodell und Hersteller unterschiedlich ausfallen. In Abhängigkeit von Ihrer Schwunggeschwindigkeit wird dieser jedoch leicht im Golffachhandel ermittelt.
Der Abflugwinkel – Weitenmaximierung mit dem Golf Driver
Welcher
Abflugwinkel ist beim Abschlag mit dem Golf Driver optimal? – Die Antwort auf
diese Frage lässt sich pauschal nur schwer beantworten. Grundsätzlich gilt es,
die Gesamtweite zu maximieren. Beim Driver besteht diese Gesamtweite aus den
Komponenten Flugphase (Carry) und dem Rollen (Roll). Ein steiler Abflugwinkel
kann nun beispielsweise die Flugphase verlängern – dafür aber das Rollen massiv
reduzieren.
Bei der Suche nach dem optimalen Abflugwinkel geht es nun darum, in
abhängigkeit der individuellen Bedingungen des Spielers ein Optimum zu
ermitteln, bei dem der Ball nach dem Abschlag maximal lange in der Luft bleibt,
gleichzeitig aber so wenig Backspin erhalten hat, dass er nach dem Landen auch
noch rollen kann.
Um diese Werte zu ermitteln, empfiehlt sich ein Fitting, bei dem Abflugwinkel
und Spin-Raten des Golfballs ermittelt werden können.
Ganz grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass je langsamer der
Golfschwung ist, ein höherer Loft des Golf Driver empfehlenswert ist. Damit
steigt tendenziell bei dieser Spielergruppe der Abflugwinkel – die Gesamtweite
wird dennoch maximiert.
Ideal zum Ermitteln der Effekte des Lofts auf den Abflugwinkel und die
erzielbare Gesamtweite sind beispielsweise die Demo-Tage, bei denen viele
Modelle getestet werden können.
Verstellbare Golf Driver – Bringt das etwas?
Seit einigen Jahren finden sich viele Golf Driver mit verschiedenen Einstelloptionen. Insbesondere zwei Bereiche lassen sich bei diesen Golf Driver einstellen und damit an den Spieler / die Spielerin anpassen:
- Gewichte
im Schlägerkopf
Diese Option ist die ältere. Dabei werden Gewichte im Schlägerkopf neu positioniert, um durch diese Gewichtung eine Veränderung der Flugbahn herbeizuführen. So lassen sich Abflugwinkel und Schlagfächenstellung durch diese Option verändern. - Verstellung
des Lofts / der Flugkurve durch Schaft-Einstellung
Hierbei handelt es sich um die modernere Version der Einstellbarkeit beim Golf Driver. Der Schaft läuft bei diesen Driver Modellen nicht parallel zum Hosel in den Schlägerkopf. Durch diesen “Versatz” lässt sich, ausgehend vom Grund-Loft des Schlägerkopfes eine Einstellmöglichkeit im Bereich von +/- 2,5° Loft (je nach Hersteller und Modell) schaffen. Diese Driver verfügen damit über die Beeinflussung des Abflugwinkels (durch Loft Einstellung), der Spin-Rate (durch Loft Einstellung und zusätzlich häufig der Draw-Gewichtung (durch Schlagflächen Stellung).
Sind die Einstellmöglichkeiten von Loft, Schaft und Flugbahn beim Driver ein “Must Have”?
In jedem Fall erleichtern diese Optionen es dem Golfspieler, ein Modell, welches grob passt (Schaftflex und Ausgangsloft) an die individuellen Gegebenheiten anzupassen. Das Risiko, einen nicht passenden Driver zu erwerben sinkt dadurch deutlich.
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